Dienstag, 28. Juni 2011

Checkpoint Systems mit der branchenweit ersten RFID-basierten Lösung zur Warensicherung

Speziell für den Bekleidungseinzelhandel entwickelt: In Echtzeit mehr Transparenz über den Warenbestand schaffen und Ladendiebstahl effektiver bekämpfen. Wie mit einem Radar können mit RFID-Etiketten versehene Kleidungsstücke im Geschäft erfasst und geortet werden.

Heppenheim, 28. Juni 2011 - Checkpoint Systems, Inc. (NYSE: CKP), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen zur Warensicherung, Bestandsübersicht und Bekleidungsauszeichnung für den Einzelhandel, hat eine RFID-basierte Lösung zur elektronischen Artikelsicherung auf den Markt gebracht. Die sogenannte RFID-Overhead EAS-Lösung dient nicht nur der Vorbeugung von Ladendiebstahl, sondern sorgt auch für mehr Transparenz über den Warenbestand. Neben RFID-Hardware mit einer speziellen On-Board-Filter-Software, die an der Decke montiert wird, umfasst die Lösung auch RFID-Hartetiketten und -Labels.

„Die METRO Group betrachtet eine elektronische Artikelsicherung auf Basis von RFID als sehr positiv“, erklärt Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der METRO SYSTEMS. „Wir sind zuversichtlich, dass RFID auf der Nutzbarkeit traditioneller EAS-Systeme mit Radiofrequenz sowohl hinsichtlich der Verlustprävention als auch der Warenbestandsübersicht aufbaut, so dass wir unsere Kunden noch besser bedienen können."

Ein Etikett übernimmt mehrere Aufgaben

RFID-Overhead EAS ist eine Schlüsselkomponente einer integrierten Lösung, die in Echtzeit Informationen über den Warenbestand liefert. Daneben ermöglicht das System eine verbesserte elektronische Artikelsicherung und trägt so dazu bei, insgesamt die Betriebsabläufe am Geschäftsausgang zu optimieren. Die neue Lösung nutzt offene Standards für RFID-Technologie und bietet für Bekleidungseinzelhändler zahlreiche neue, wichtige Vorteile:

  • Ein einziges RFID-Etikett zur Bestandübersicht und Verlustprävention: Die an der Decke montierte Lösung nutzt ein Etikett für mehrere Zwecke. So können sowohl die Effizienz am Point-of-Sale als auch die Wirtschaftlichkeit langfristig erhöht werden.
  • Offener Eingang ins Geschäft ohne Barrieren: Entweder an der Decke installiert oder in diese vollständig eingelassen, trägt die unauffällige Overhead-Lösung dazu bei, einen attraktiveren Geschäftseingang für die Konsumenten zu schaffen.  
  • Einzelhändler erfahren, was genau gestohlen wurde: Dank der Overhead-Lösung wissen Einzelhändler zukünftig, was genau, wie viel und in welchem Wert gestohlen wurde. Dadurch können sie für eine fortwährende Warenverfügbarkeit sorgen und gegen Ladendiebstahl gezielter vorgehen.
  • Einzelhändler können alle Arten von Diebstahl bekämpfen: Bekleidungseinzelhändler können nun unterscheiden, ob es sich um einen einfachen Gelegenheitsdieb, einen professionellen Ladendieb oder organisierten Einzelhandelsdiebstahl handelt. Je nach Art, Größe und Umfang des Diebstahls können sie so passende Maßnahmen ergreifen.
  • Verbesserte Abschreckung vor Diebstahl: In Kombination mit Checkpoints Lösung zur Warenbestandsübersicht können Bekleidungseinzelhändler stärker vor Ladendiebstahl abschrecken. So können sie beispielsweise Bilder oder Beschreibungen der gestohlenen Artikel zeigen, Ladendiebe vor diesem „intelligenten“ Sicherungssystem warnen und sie dadurch dazu bringen, das Risiko, ertappt zu werden, neu abzuwägen.
  • Erhöhte Alarmintegrität: Durch den Einsatz von codierten Etiketten besitzt die Overhead-Lösung die Fähigkeit, im Haus verwendete Etiketten von denen anderer Einzelhändler zu unterscheiden. Mitarbeiter können so besser und selbstbewusster auf Alarme reagieren, da sie darauf vertrauen können, dass ein Alarm auch seinen Grund hat. Die Vermeidung von Fehlalarmen wirkt sich zudem positiv auf die Kundenzufriedenheit aus.

Patentierte Technologie ortet Kleidungsstücke

Die RFID-Overhead EAS-Lösung baut auf einer Serie an bewährten RF- und dualen RF-/RFID-Systemen auf. Sie umfasst Hardware, Software und Etiketten. Ein wesentlicher Vorteil entsteht durch die Kombination mit einer patentierten Hardware- und Software-Technologie: Das sogenannte Wirama Radar™ gewährleistet eine hohe Datenintegrität, indem keine Streudaten gelesen werden. Diese Technologie ermöglicht damit, eine bisher noch nicht erreichte Genauigkeit und sämtliche Informationen in Bezug auf die Lage und Bewegungsrichtung von etikettierter Ware zu liefern. Wie ein Radar für Fluglotsen, Meteorologen und beim Militär liefert dieses System präzise Daten in Echtzeit – unter Einhaltung der Standards von EPCglobal.

Die RFID-Overhead EAS-Lösung ist damit – ergänzend zu der zu Jahresbeginn auf den Markt gebrachten Handheld-Visibility-Lösung und der offenen EPC-Nummern-Management-Lösung – ein Teil im Lösungsportfolio von Checkpoint, um dem Bekleidungseinzelhandel mehr Transparenz über seinen Warenbestand zu verschaffen. Dabei gilt es vor allem, die Warenverfügbarkeit im schnellen Tempo der Mode auf einem hohen Niveau zu halten und zudem die Verluste durch Warenschwund zu reduzieren. Gemessen am Umsatz ist der Anteil von Warenschwund im Bekleidungshandel immerhin auf dem zweiten Platz im Ranking der Handelsbranchen, so das Globale Diebstahlbarometer.

Investitionen in RFID maximieren

Neben dieser Lösung für den Ausgangsbereich eines Geschäfts plant Checkpoint in den kommenden Monaten zudem die Einführung von weiteren Produkten, von denen vor allem der Bekleidungshandel profitieren kann. Diese zielen darauf ab, mithilfe von RFID Leerstände zu reduzieren, das Betriebskapital zu senken, den Umsatz zu steigern sowie die Verlustprävention und Kundenzufriedenheit zu verbessern. „Von der Fähigkeit eines einzelnes RFID-Etiketts, sowohl bei der Bestandsführung als bei der Diebstahlprävention Vorteile zu schaffen, können vor allem Bekleidungseinzelhändler profitieren, die aus ihren Investitionen in RFID größtmöglichen Nutzen ziehen möchten“, erklärt Dr. Bill Hardgrave, Dekan des College of Business an der Auburn University im US-Bundesstaat Alabama. „Die Bestimmung des statischen Standorts und der dynamischen Bewegung von Waren sind dabei unerlässlich, um Datenintegrität und Schadenverhütung auch tatsächlich angehen zu können.“

„Immer mehr Einzelhandelsunternehmen, die zur Steigerung ihrer Umsätze, der Verminderung von Präsenzlücken und Verringerung des Betriebskapitals auf RFID setzen, erkennen den möglichen Nutzen dieser Technologie auch für ihre Verlustprävention”, erklärt Per Levin, weltweiter Präsident für Lösungen zur Warenbestandsübersicht bei Checkpoint Systems. „So bieten wir Bekleidungseinzelhändlern Lösungen an, die – unabhängig von ihrem individuellen Ausgangspunkt – einen Weg zu vielerlei Vorteilen ebnen.“

Die RFID-Overhead EAS-Lösung wird bereits von großen Einzelhändlern in der Praxis eingesetzt und ist ab dem dritten Quartal auf dem Markt allgemein verfügbar.

 

Über Checkpoint Systems

Checkpoint Systems, Inc., gegründet 1969, ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Warensicherung, Bestandsübersicht und Verkaufsförderung für den Einzelhandel. Die von Checkpoint angebotenen Dienstleistungen zielen ab auf eine Steigerung des Umsatzes und die Sicherung des Ertrags seiner Kunden. Das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen (NYSE: CKP) operiert in nahezu allen Erdteilen und beschäftigt weltweit über 5.800 Mitarbeiter. Die Kernkompetenzen liegen in der Quellensicherung von Konsumgütern, der elektronischen Artikelsicherung (EAS), Radio Frequency Identification (RFID) sowie Lösungen zur Verkaufsförderung. Mit Niederlassungen in über 30 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien verfügt Checkpoint Systems über ein globales Fertigungs-, Vertriebs- und Servicenetzwerk. Hauptsitz der deutschen Checkpoint Systems GmbH ist in Heppenheim an der Bergstraße. www.checkpointsystems.com