Eine Warenbestandsübersicht ist für eine defensive Bestandsplanung unverzichtbar
Als Reaktion auf das langsam steigende Konsumverhalten erhöhen Einzelhändler vorsichtig ihre Warenbestände. Allerdings betrachten Sie die aktuelle Erholung noch als zerbrechlich und müssen daher die Risiken von kostspieligen Überbestände und Abschlägen vermeiden.
Studien zufolge belaufen sich die Präsenzlücken im weltweiten Maßstab auf über acht Prozent und kosten den Einzelhandel vier Prozent seines Umsatzes. Durch eine „defensive Bestandsplanung“ wird dieses Problem noch verschärft – auch wenn dadurch Überbestände vermieden werden können.
Als Antwort darauf versuchen Einzelhändler, so agil wie möglich, auf die sich ständig verändernde Nachfrage der Verbraucher mit einer stets angemessenen Regalverfügbarkeit ohne Überbestände zu reagieren. Laut Scott Krugman, Vizepräsident der National Retail Federation „sieht es so aus, dass die Wirtschaft sich weiter erholt, aber die Erholung ist zerbrechlich. Die Einzelhändler sind vor allem daran interessiert, wie sie schnell auf das Verhalten der Verbraucher und der Wirtschaft in diesem Jahr reagieren können.“
Schlagzeilen führender Medien wie z.B. der Chicago Tribune, des Boston Globe und der Dallas Morning News werfen ein Licht auf das Problem:
- „Dem Einzelhandel gehen mit Fortschreiten der Weihnachtssaison immer mehr wichtige Artikel aus“
- „Geringere Auswahl: Einzelhandel reagiert mit verminderter Lagerhaltung auf Überbestände im vergangenen Jahr“
- „Der Einzelhandel fährt weiter eine defensive Bestandsplanung. Knappe Vorräte könnten sich indes für das Geschäftsergebnis als Boomerang erweisen, sobald die Nachfrage wieder anzieht.“
Was kann der Einzelhandel unternehmen, um weiter eine Politik knapper Bestände zu verfolgen und dabei dennoch Präsenzlücken zu vermeiden? Hier finden Sie weitere Informationen über Lösungen von Checkpoint für eine bessere Bestandsübersicht.